Facebook Ads für lokale Dienstleister und Online-Unternehmer.
Damit du auch ohne den Report schon eine solide Grundlage hast, will ich dir hier einen ausführlichen Überblick geben, wie Facebook- und Instagram-Werbung für lokale Dienstleister und Online-Unternehmer grundsätzlich funktioniert. Wenn du schon Erfahrung hast, dient dir das als Auffrischung. Wenn du gerade erst anfängst, bekommst du hier eine saubere Grundlage.
Warum Facebook und Instagram überhaupt noch funktionieren
Viele Unternehmer glauben, Facebook-Werbung sei „ausgereizt“ oder funktioniere nicht mehr so gut wie früher. Das stimmt nur zum Teil. Was sich verändert hat, ist nicht die Reichweite, Milliarden Menschen sind weiterhin täglich auf diesen Plattformen unterwegs. Was sich verändert hat, ist der Wettbewerb um Aufmerksamkeit.
Es gibt heute deutlich mehr Anzeigen als noch vor einigen Jahren, und die Plattform-Algorithmen sind besser darin geworden, irrelevante Anzeigen auszusortieren. Das bedeutet: Wer eine klare Botschaft für die richtige Zielgruppe hat, wird nach wie vor günstig und zuverlässig Anfragen generieren. Wer eine unklare Botschaft für eine zu breite Zielgruppe schaltet, bezahlt heute deutlich mehr dafür als früher.
Wie eine Facebook-Kampagne aufgebaut ist
Eine Kampagne auf Facebook, die auch für Instagram gilt, da beide Plattformen über denselben Werbeanzeigenmanager laufen, besteht aus drei Ebenen. Ganz oben steht die Kampagne selbst, hier legst du dein Ziel fest, zum Beispiel mehr Anfragen, mehr Website-Besucher oder mehr Nachrichten. Darunter liegt die Anzeigengruppe, hier bestimmst du, wer deine Anzeige sehen soll, wie viel Budget zur Verfügung steht und wo die Anzeige ausgespielt wird. Ganz unten steht die eigentliche Anzeige, das Bild oder Video, der Text und der Button, den der Nutzer sieht.
Viele Unternehmer, die enttäuscht von ihren Ergebnissen sind, haben technisch alles richtig eingerichtet. Das Problem lag nicht in dieser Struktur, sondern eine Ebene davor: bei der Frage, was überhaupt beworben werden soll und für wen.
Welche Anzeigenformate sinnvoll sind
Es gibt viele verschiedene Anzeigenformate, Bildanzeigen, Videoanzeigen, Karussell-Anzeigen mit mehreren Bildern, Sammlungsanzeigen und mehr. Für die meisten lokalen Dienstleister und Online-Unternehmer gilt: Das Format ist deutlich weniger entscheidend, als die meisten glauben.
Eine einfache Bildanzeige mit einer klaren Botschaft schlägt fast immer eine aufwendig produzierte Videoanzeige mit einer unklaren Botschaft. Bevor du also Zeit und Geld in aufwendige Creatives investierst, lohnt es sich, zuerst die Botschaft zu schärfen, genau das ist Thema in den ersten Schritten meines Reports.
Was Facebook-Werbung wirklich kostet
Die Kosten für Facebook-Werbung hängen stark von deiner Branche, deiner Zielgruppe und der Qualität deiner Anzeige ab. Es gibt keine pauschale Zahl, die für jeden gilt, und du solltest jedem misstrauen, der dir eine feste Zahl ohne Kontext nennt. Was du stattdessen verstehen solltest: Der Preis pro Klick oder pro Ergebnis ist am Ende weniger wichtig als der Preis pro gewonnenem Kunden, verglichen mit dem, was dir dieser Kunde einbringt.
Eine Anzeige mit einem hohen Klickpreis kann sich trotzdem lohnen, wenn die Klicks zu echten Kunden werden. Eine Anzeige mit einem niedrigen Klickpreis kann trotzdem ein Verlustgeschäft sein, wenn die Klicks nirgendwo hinführen. Genau deshalb ist die reine Kennzahl „Klickpreis“ eine der gefährlichsten Zahlen, auf die sich Unternehmer verlassen.
Die häufigsten Fehler
Erstens: Zu breite Zielgruppen. Wer versucht, jeden anzusprechen, spricht am Ende niemanden richtig an. Zweitens: Eine Anzeige, die versucht, sofort zu verkaufen, statt erst Vertrauen aufzubauen. Ein Klick ist keine Kaufabsicht, das gilt besonders bei höherpreisigen Dienstleistungen.
Drittens: Kein klarer nächster Schritt nach dem Klick. Viele Landingpages verlangen sofort ein Verkaufsgespräch, obwohl der Interessent gerade erst zum ersten Mal von dir gehört hat. Viertens: Zu schnelles Aufgeben oder zu schnelles Umbauen. Eine Kampagne braucht Zeit, um genug Daten zu sammeln, bevor man verlässlich beurteilen kann, ob sie funktioniert.
Fünftens: Fehlende Dokumentation. Wer nicht aufschreibt, welche Annahme getroffen wurde und warum, wiederholt nach ein paar Monaten dieselben Fehler, weil sich niemand mehr erinnert, was schon getestet wurde.
Wie du eine einfache Strategie aufbaust
Eine funktionierende Strategie für lokale Dienstleister und Online-Unternehmer folgt einer klaren Reihenfolge. Zuerst das Angebot: Was genau verkaufst du, und warum ist es für den richtigen Kunden attraktiv? Dann die Zielgruppe: Wer genau ist dieser Kunde, in welcher Situation befindet er sich gerade? Danach der Funnel: Welchen Weg soll jemand vom ersten Kontakt bis zum Kauf gehen, und was braucht er auf jeder Stufe?
Erst danach folgen Kennzahlen, Texte und Bildmaterial. Diese Reihenfolge fühlt sich am Anfang langsam an, weil die ersten Schritte keine sichtbare Aktivität erzeugen, keine neue Anzeige, kein neues Video. Trotzdem sind es die Schritte mit dem größten Hebel, weil sie jede spätere Entscheidung leichter machen.
Was das für dich bedeutet
Wenn du bisher enttäuscht von deinen Ergebnissen warst, ist die wahrscheinlichste Erklärung nicht, dass Facebook-Werbung nicht mehr funktioniert. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass ein Teil dieser Reihenfolge übersprungen wurde, meistens die ersten beiden Schritte.
Genau da setzt mein Report an. Er nimmt dich an die Hand und führt dich durch alle 12 Schritte, damit du am Ende nicht nur weißt, was du tun sollst, sondern auch, warum.